Zertifikationslehrgang zum Fachsportlehrer IHK

IHK zertifiziert

IHK Zertifizierung – Fachsportlehrer IHK (Kurzbeschreibung)

Die „Fachsportlehrer/innen IHK“ etablieren und verwirklichen Fitnesskonzepte, Präventionsmaßnahmen, eine sinnvolle und effektive Gesundheitsförderung in Gesundheits- und Fitnesseinrichtungen sowie in Unternehmen. Sie organisieren die Bedarfsermittlung, die Planung der Praxis sowie die agile Umsetzung stimmiger Maßnahmen. Damit unterstützen die Fachsportlehrer/innen eine „gesunde“ Unternehmenskultur.Ziel ist die Prävention nach §§20a,b,c SGB V, die Verbesserung des körperlichen und psychischen Wohlbefindens sowie die nachhaltige Förderung der Gesundheit und die optimale Einbindung möglichst aller Mitarbeiter. Zudem besitzen die Fachsportlehrer besondere Qualifikationen und sportmedizinisches Fachwissen für die Sporttherapie, die berufliche Wiedereingliederung (BEM) sowie erste Qualifikationen für rehabilitative Maßnahmen.

Eigenschaften eines Fachsportlehrers IHK

  • Gesondert geschult, ausgebildet und (kontinuierlich) fortgebildet im Sinne des BGM/AGM
  • Erweiterung der Kenntnisse über Fitness und Gesundheitssport, Prävention, Sporttherapie und Rehabilitation (körperliches Training, präventive Konzepte)
  • Praktische Kenntnisse über Präventionsmaßnahmen und Möglichkeiten im Gesundheitsmanagement
  • Trainer- und Projektkompetenz, um betriebsinterne Kurse durchführen zu können
  • Verständnis über die „Sinnorientierte Trainingslehre“, Grundlagen der Sportmedizin, Anatomie, Bewegungslehre und Ernährung
  • Geschultes Bewusstsein für ganzheitliche Zusammenhänge (Sportwissenschaft, Medizin, Gehirnforschung, Neurologie) für die Trainingssteuerung (Trainingspläne, individuelle Gesundheitskonzepte)
  • Differenzierung der Intensität, Auswahl geeigneter Fitnessprogramme, Methodik bei der Prävention und Rehabilitation (mit und ohne Geräte).
  • Entscheidungsfindung und Umsetzung bei eigenständiger Einführung von neuen Präventionsmaßnahmen und Fitnesskursen
  • Nachfolgend: Eine Übersicht zur Fachsportlehrer-Ausbildung
  • Qualitätssicherung des Fachsportlehrer durch eine Zertifizierung der IHK

Prävention und Gesundheitsförderung innerhalb des BGM

Die körperliche und psychische Gesundheit und ein funktionierendes Immunsystem sind mehr denn je ein zentrales Problem der modernen Digitalgesellschaft. Der Bewegungsmangel und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken haben stark zugenommen. Die Prognosen erwarten einen weiteren Anstieg der Problematik. Die sogenannte Gesundheitslast durch muskuloskelettale Erkrankungen (z.B. Gelenk- und Rückenprobleme, Arthrose) und Herz-Kreislauferkrankungen (z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, Lungen- und Viruserkrankungen) und Stress (z.B. Burnout-Symptome) nehme weiter zu.
Mehr denn je dominiert in der digitalen Arbeitswelt 4.0 das Leben und Arbeiten mit Computer, Laptop und Smartphone. Die Digitalisierung ist in jeder Unternehmung unverzichtbar. Zwangsläufig erfolgt die berufliche Tätigkeit sitzend, bewegungsarm und ist viel zu häufig einseitig und ungesund. Rücken- und Gelenkschmerzen, Augenprobleme und Kopfschmerzen, körperliches und psychisches Missbefinden sind logische Folge. Fehlt Bewegung und Wohlbefinden am Arbeitsplatz, sinkt die Leistungsfähigkeit und Motivation. Deswegen ist es notwendig, die Bewegung und Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern. Die strategische und operative Koordination gesundheitsfördernder Maßnahmen vollzieht sich im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), das agil in einem stimmigen Projektmanagement eingebunden ist (Agiles Gesundheitsmanagement).

Betriebliche Gesundheitsförderung: Wirtschaftliche und steuerliche Vorteile

  • Entspricht den neuen Präventionsleitfaden (gültig bis 2024)
  • Anerkannt von Krankenkassen nach § 20a,b,c SGB V
  • § 3 Nr. 34 Einkommensteuergesetz (EStG) Einkommensteuergesetz:
    Bis zu 600 Euro kann ein Unternehmen pro Mitarbeiter und pro Jahr lohnsteuerfrei für Maßnahmen der Gesundheitsförderung investieren.

Inhalte und Ziele der Ausbildung –  3 Stufen bis zum Fachsportlehrer IHK

Der „Prävi- und Fitnesstrainer B-Lizenz“ vermittelt Grundkenntnisse in der Trainingslehre, Physiologie, Biomechanik und Anatomie. Er orientiert sich dabei am aktuell gültigen Präventionsleitfaden (2018 – 2024).

Für Personen und Auszubildende, die zum Beispiel Sportkaufmann lernen, bietet die Prävi- und Fitnesstrainer B-Lizenz praktische Mindestanforderungen, damit die erfolgreichen Lizenzinhaber sich qualifiziert im Fitness-Studio oder Gesundheitssektor aktiv einbringen können und beratend tätig sein dürfen.Die Erstellung einfacher Trainingspläne für den Kursteilnehmer oder Kunden sind das Ziel der Ausbildungsstufe. Zudem können die „Prävi- und Fitnesstrainer B-Lizenz“ Übungen bei Workouts sinnvoll vermitteln.Der Prävi-Fitnesstrainer mit B-Lizenz kann in einem Fitnessstudio oder im Betrieb oder für eine Krankenkasse tätig werden. Die häufigsten Bewegungsmangelkrankheiten sowie Muskel- und Gelenkprobleme sind Teil der Ausbildung.

Der Prävi- und Fitnesstrainer B-Lizenz kann für den Rückenschmerz und für typische Gelenkschmerzen stimmige Übungen definieren und zeigen. Ebenfalls sind Grundlagen bekannt, was Personen (Mitarbeiter im Betrieb) mit Diabetes Typ 2 oder Patienten mit Übergewicht und Bluthochdruck beachten sollten. 

Die erste Stufe des „Fachsportlehrers IHK“ vermittelt die Basis, um eigenständig am Kunden beratend tätig werden zu können. Die Vertiefung der Fachkenntnisse, der Fähig- und Fertigkeiten folgt in der Ausbildung zum „Prävi- und Fitnesstrainer A-Lizenz“ sowie eine Ausbildung zum „Reha-Trainer und Sporttherapeut“.

Die Prävi-Fitness B- und A-Lizenz orientiert sich hinsichtlich Qualität, Zweckbindung, Zielgerichtetheit und Zertifizierung an den Anforderungen der §§ 20 und 20b des Fünften Buches Sozialgesetzbuch eindeutig am aktuellen Präventionsleitfaden, die dritte Qualifizierungsstufe möchte im Rahmen der Sekundär- und Tertiärprävention Möglichkeiten der Wiedereingliederung aufzeigen. Dabei sind Vorgaben der Rentenversicherung und der ambulanten Rehabilitation grundlegend.

Beispiel Maßnahmenidentifikation – konkrete –Kursangebote Quelle: Christoph Anrich, Previlance®

Beispiel Maßnahmenidentifikation – konkrete –Kursangebote
Quelle: Christoph Anrich, Previlance®

Prävention BGM/AGM nach § 20 SGB V
Quelle: Christoph Anrich, Previlance®

Prävention BGM/AGM nach § 20 SGB V
Quelle: Christoph Anrich, Previlance®

Lehrinhalte Prävi- und Fitnesstrainer B-Lizenz

  • Grundlagen der Trainingslehre (sinnorientierte Trainingslehre)
  • Trainingsumfang, -dichte, - inhalte, -intensität
  • Ernährung: Basiswissen
  • Anatomisches und physiologisches Basiswissen
  • Muskelaufbau
  • Muskelfunktionen
  • Trainingsmethoden, pädagogische Grundlagen
  • Anthropologisches Grundwissen
  • Einführung in die Sportmedizin
  • Möglichkeiten der Trainingssteuerung, Methoden und Differenzierungen
  • Krafttraining, Kraftarten, Präventive Schwerpunkte
  • Grundlagen der Neurophysiologie, Gehirnfunktionen
  • Arten der Energiegewinnung, Stoffwechsel
  • Herz-Kreislauf-System
  • Gerätetraining mit Muskelkunde (Ursprung, Ansatz, Funktion)
  • Biomechanische Grundlagen, sportmotorische Fähigkeiten
  • Koordination und Vestibularmotorik
  • Diagnose und Muskelfunktionstest, Ansätze der Sportdiagnostik
  • Herzfrequenz, Belastungstests, Blutdruck, Gesundheit-Check
  • Trainingspläne erstellen, Trainingsziele, unterschiedliche Zielgruppen

Verbindlich ist die lückenlose Teilnahme am Prävi- und Fitnesstrainer B-Lizenz Lehrgang mit verschiedenen praktischen Schwerpunkten. Die Teilnehmer sollen die Übungen nicht nur kennen, sondern vor allem die erlernten Fertig- und Fähigkeiten anwenden können.

Bei Fitness-Tests können sie zum Beispiel auf dem Fahrradergometer die Ausdauer erfassen. Hinzu kommen verschiedene Möglichkeiten zur Erfassung und Testung der Beweglichkeit und Kraftmessung.

Die Ausbildung des Prävi- und Fitnesstrainer B-Lizenz unterteilt sich in Ausbildungskursen, bei denen der Teilnehmer präsent sein muss und Eigenstudium. Die relevanten Studien- und Lernunterlagen für die Ausbildung liegen vor. Sie sind Grundlage für die Abschlussprüfung zum „Fachsportlehrer IHK“.

Die Teilnehmer sollten die Inhalte nicht nur im Selbststudium verinnerlichen, sondern Praxisbezug in einem Fitness-Studio oder einer Einrichtung oder Betrieb mit BGM haben, in welcher die Inhalte in der Tat praxisnah umgesetzt werden können.

Die Ausbildung in der GSA Reutlingen findet in verbindlichen Präsenzphasen, häufig an den Wochenenden statt. 

Prävi- und Fitnesstrainer B-Lizenz-Prüfung (GSA)

Am Ende der Ausbildung zum Prävi- und Fitnesstrainer B-Lizenz in der GSA findet eine Abschlussprüfung statt. Sie besteht aus zwei Teilen:

Teil 1: Theorie, schriftlich und mündlich
Teil 2: Praktischer Teil.

Inhalte sind der Prüfung sind konkrete Fragen zur Trainingslehre, zur Prävention und Physiologie. Die theoretische Abschlussprüfung setzt sich in der Regel aus Multiple-Choice Fragen sowie offenen Fragestellungen zusammen. Wesentlich ist, dass das gelernte Wissen auf die konkrete Praxissituation übertragen werden kann.

Beim praktischen Teil der B-Lizenz-Prüfung sollen konkrete Kundenbedürfnisse in der Praxis dargestellt werden. Durch Übungsfolgen, eine sinnvolle Trainingsplanung geben sie Antworten und ein effektives Trainingsprogramm für die gewünschten Überwindung der vorhandenen Probleme oder für die Umsetzung von präventiven Trainingszielen.

Das ausgearbeitete Programm demonstrieren sie und die sie erklären die Auswahl der Übungen, Geräte und Vorgehensweise. Wurden beide Ausbildungsteile erfolgreich bestanden, erhalten sie die Fitnesstrainer B-Lizenz GSA.

Voraussetzung für die Zulassung Prävi- und Fitnesstrainer B-Lizenz

Das Mindestalter beträgt 16 Jahre, wenn ein passender Ausbildungsberuf ausgeübt wird (z.B. Sport- und Fitnesskaufmann, -frau). Ansonsten beträgt das Mindestalter 18 Jahre. Vorerfahrungen im Bereich Sport und Fitness und ein Eigeninteresse an Trainingslehre, Physiologie und biologisches Grundwissen, neurophysiologischen Zusammenhängen, sportmedizinischen Grundlagen, Ernährung und pädagogischer Psychologie.

Was wir von Ihnen in der Ausbildung erwartet?

Sie sollten die Praxis eigenaktiv mitmachen können. Dafür benötigen Sie eine körperliche Fitness, eine Grundlagenausdauer, die Bereitschaft mit und ohne Geräte Krafttraining durchzuführen. Im Umgang mit den Kunden und Kollegen sollten sich die Fachbegriffe verstehen und sie sollten sich kommunikativ angemessen ausdrücken können, um die gewünschten Inhalte und Zielperspektiven darstellen zu können.

Lehrinhalte Prävi- und Fitnesstrainer A-Lizenz

  • Vertiefung der Trainingslehre (sinnorientierte Trainingslehre)
  • Training bei orthopädischen Beschwerdebildern
  • Training bei internistischen Krankheitsbildern
  • Training der wesentlichen Gelenke und Muskelgruppen (Differenzierung)
  • Ernährung: Vertiefte Kenntnisse
  • Vertiefte anatomisches und physiologisches Kenntnisse, Funktionszusammenhänge
  • Muskelaufbau, Muskelphysiologie, Nerv-Muskel-Zusammenspiel
  • PI-Effekt, Titin
  • Muskelfunktionen, Stabilisation, ROM
  • Trainingsmethoden, präventive Aspekte 
  • Anthropologisches-pädagogische Zusammenhänge
  • Grundfragen der Sportmedizin
  • Möglichkeiten der individuellen Trainingssteuerung, Methoden und Differenzierungen
  • Sinn- und zielorientiertes Krafttraining
  • ZNS, inter- und intramuskuläre Koordination
  • Gehirnfunktionen, neuromuskuläres Training in der Prävention
  • Präventive Ausrichtung Herz-Kreislauf-System
  • Gerätetraining mit Muskelkunde (Ursprung, Ansatz, Funktion), Praxis
  • Biomechanische Grundlagen, sportmotorische Fähigkeiten
  • Vertiefung Vestibularmotorik
  • Leistungstest, Sinnorientierte Zielerreichungsskala
  • Emotionen und Motivation
  • Trainingspläne erstellen, Trainingsziele, unterschiedliche Zielgruppen

Am Ende der Ausbildung zum Fitness A-Lizenztrainer GSA findet eine Abschlussprüfung statt. Sie besteht aus zwei Teilen:

Teil 1: Theorie, schriftlich und mündlich
Teil 2: Praktischer Teil.

Lehrinhalte „Sporttherapeut und Reha-Trainer" (Basis)

  • Medizinische Trainingslehre (sinnorientierte Trainingslehre)
  • Training nach orthopädischen Krankheiten und Operationen (Bewegungsapparat)
  • Training nach internistischen Krankheiten und Operationen
  • Therapeutisches Training der Schulter, Rücken, Hüfte, Knie und Fuß
  • Therapie- und Trainingstherapiemaßnahmen bei Arthrose
  • Therapie- und Trainingstherapiemaßnahmen Bandscheibenvorfall, back pain
  • Osteoporose
  • Training mit dem eigenen Körpergewicht und Kleingeräten
  • Bewegungstraining mit künstlichen Gelenken
  • Training nach internistischen Krankheiten und Operationen (Herz-Kreislauf)
  • Diabetes Mellitus Typ II, metabolisches Syndrom
  • Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt
  • Asthma bronchiale
  • Morbus Parkinson
  • Besonderheiten der Sporttherapie und Rehabilitation – medizinisches Fitnesstraining
  • Neurologische Krankheitsbilder, Koordinationstraining und Vestibularmotorik
  • Schongymnastik 
  • Beweglichkeitstraining
  • Gefahren beim Training – Kontraindikationen
  • Psychosomatische Krankheitsbilder und Trainingsmethoden
  • Umgang mit Depressionen – Bewegungstherapie
  • Entspannungsmethoden
  • Stressmanagement, Stressabbau
  • COPD, Atemtherapie
  • Achtsamkeitstraining
  • Bewegung in der Natur
  • Sporttherapie in der Rehabilitation
  • Bewegung im Wasser
  • Ängste und Aggressionen vor Bewegung überwinden
  • Sinnorientierte Zielerreichungsskale
  • Pädagogik und Kommunikation in der Sporttherapie und Rehabilitation
  • Therapeutische Trainingspläne erstellen
  • Medizinische Trainingsziele für unterschiedliche Zielgruppen

Am Ende der Ausbildung zum Sporttherapeut und Reha-Trainer GSA findet eine Abschlussprüfung statt. Sie besteht aus zwei Teilen:

Teil 1: Theorie, schriftlich und mündlich
Teil 2: Praktischer Teil.

Berufliche Einrichtungen für Prävi- und Fitnesstrainer B- und A-Lizenz, Reha- und Sporttherapeut - Fachsportlehrer IHK (mit Zertifikat)

  • Fitness-Club, Fitness-Studio
  • Hotel
  • Wellness und Gesundheitseinrichtungen
  • Krankenkasse, Prävention
  • Gesundheitsberatung und Reha-Zentren
  • Sportvereine, Fitnessbereiche
  • Kliniken und Schwimmbäder mit präventiver oder rehabilitativer Ausrichtung
  • Beratung im Bereich §§ 20 SGB V
  • Personal-Fitness-Trainer
  • Fitnesstrainer auf Honorarbasis
  • Selbstständigkeit im Bereich Fitness
  • Krankenkassen
  • BGM
  • International sind die staatlichen anerkannten Prävi-Fitnesstrainer und Fachsportlehrer mit IHK-Zertifizierung gesucht und sehr beliebt.

Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Fachsportlehrer IHK (berufsqualifizierende Zertifizierung)
  • Sportvereine (besondere Altersgruppen, Kinder, Senioren)
  • Fitness- und Wellness
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Trainerlizenzen in verschiedenen Sportarten
  • Athletiktrainer und Personal-Fitness-Trainer
  • Vertiefung in Bereich Prävention und Rehabilitation
  • Schwerpunkt neurologische Krankheitsbilder (z.B. Schlaganfall, Parkinson)
  • Schwerpunkt Herz-Kreislauferkrankungen (z.B. metabolisches Syndrom, Diabetes)
  • Bewegung nach Krebs (Präventionssportgruppen)
  • Rückentrainer
  • Stressmanagement und Entspannung
  • AGM Health Pilot IHK
  • Leistungstraining (Athletiktrainer)
  • Stressmanagement und Entspannung

Fachsportlehrer IHK

Der IHK Abschlusstest für die Zertifikation besteht aus zwei Teilen.

Teil 1 (Theorie): 20 Multiple Choice Fragen (20 Punkte) und 5 bis 10 offene Fragen (30 Punkte).

Teil 2 (Praxis): Präsentation eines Prävi-Fitness-Konzepts oder eines umfangreiches Therapieplans für die Zielgruppe und Einzelpersonen für mindestens 6 Monate bis 1 Jahr (15 – 20 Minuten) (→ 25 Punkte Strategie/Konzept / 25 Punkte Präsentation).

Bestehen des Abschlusstests

Teil 1 und Teil 2 muss jeweils mit mindestens 50 % (25 Punkte) bestanden werden, in Summe ergibt dies insgesamt 100 Punkte und daraus resultiert ein benotetes IHK-Zertifikat. Der Teilnehmer erhält eine Ergebnismitteilung über die abgelegten Testergebnisse und ein IHK-Zertifikat.

Nachdem alle Ausbildungskurse erfolgreich besucht wurden, werden die Teilnehmer mit der Zertifizierung für die abschließende Überprüfung zur Erlangung des Zertifikates „Fachsportlehrer IHK“ von Previlance®/GSA zugelassen.

Ablauf

  • 10 Tage Ausbildung, Fort- und Weiterbildung in der GSA
  • Drei Ausbildungsstufen (Intensivschulung oder über 1 – 3 Jahre)
  • Prüfung (je Ausbildungsstufe), IHK Zertifikatsprüfung 
  • 100 Lehreinheiten Präsenzphase, incl. Gruppenarbeit (verbindlich)
  • 140 Lehreinheiten (im Eigenstudium)
  • 40 Lehreinheiten (Vertiefung) Selbststudium, Projektarbeit, Präsentationsvorbereitung

Voraussetzung und Zielgruppe des „Fachsportlehrers IHK“

Die Ausbildung, Fort- und Weiterbildung ist konzeptioniert für:

Auszubildende:
Sport- und Fitnesskaufmann/-frau (ergänzende Berufsqualifikation), betriebliche Gesundheitsbeauftragte, Gymnastiklehrer und Sportfachkräfte, Sport- und Fitnesstrainer, Fitnesskaufmann, Diplomsportlehrer, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Bewegungspädagogen, Sporttherapeuten, Sportwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Gesundheitsförderung, Sportmanager, medizinische Bademeister, Fachkräfte im Gesundheitswesen, Entspannungspädagogen, Heilpraktiker, Rückenschullehrer, Gesundheitsdienstleister und Fitnesseinrichtungen, die im Kontext BGM/AGM bereits tätig sind oder aktiv, Verantwortung tragen oder sich beruflich weiterhin mit Lizenz im BGM/AGM einbringen wollen.



Ausbildungsort: GSA Reutlingen
Prüfung: IHK Reutlingen / Tübingen / Zollernalb
Gesamtpreis: 2970,00 € (IHK Mitglieder), 3560,00€ Nichtmitglieder
Kurseinzelpreis: 3 x 1200,00 €, inklusive Testgebühr für Kurs
IHK-Prüfungsgebühr: 290 € und Zertifikat der IHK

Organisation, Verwaltung, Gebühren

Ausbildungsort: GSA Reutlingen
Prüfung:
IHK Reutlingen/Tübingen/Zollernalb
Gesamtpreis:
2970,00€ (IHK Mitglieder), 3560,00€ Nichtmitglieder
IHK-Prüfungsgebühr:
290€ und Zertifikat der IHK


Hinweis: Kurse sind auch einzeln buchbar: 1200,00€ je Kurs inklusive Testgebühr.

  • Inclusive aller Prüfungsgebühren (zusätzliche Gebühr für IHK Zertifikat: „Fachsportlehrer IHK“)
  • Inclusive unterstützende Ausbildungsunterlagen (Fachbuch und Arbeitsblätter)
  • Betreuung und fachliche Beratung während der gesamten Fort- und Weiterbildungsphase
  • Expertentreffen fachliche Fortbildungsangebote bei erfolgreicher Prüfung

Kooperation GSA Reutlingen (Christoph Anrich) und IHK Reutlingen

Marcus Schairer (IHK Ansprechpartner für Aus- & Weiterbildung) links und Christoph Anrich, rechts

Ihr Ansprechpartner bei der IHK Reutlingen

Herr Marcus Schairer
IHK-Zentrale
Bereich: Ausbildung, Weiterbildung
Position: Team Weiterbildung
Schwerpunkte: IHK Technik-Akademie
E-Mail: brunnenmiller@reutlingen.ihk.de
Telefon: 07121 201-126
Fax: 07121 201-4126

Ablaufpläne zum Download

Prävi- und Fitnesstrainer B-LizenzPrävi- und Fitnesstrainer A-LizenzSporttherapeut und Reha-Trainer

Einzelpreise: 1200,00€ je Kurs inklusive Testgebühr.
Gesamtpreise: 2970,00€ für IHK Mitglieder, 3560,00€ für Nichtmitglieder

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